Wenigstens mein Hund checkt’s!

Passend im Zusammenhang zum Thema Ess-Vertrauen möchte ich Euch gerne meinen kleinen Superhelden vorstellen:


Das ist Bonito!
14 Jahre. Fit wie ein Turnschuh!

Falls Du denkst „Herzig, aber was hat das mit meiner Ernährungseinstellung zu tun?“ – Aufgepasst!

Vor einigen Wochen hat’s angefangen und Bonito klebte mir plötzlich immer an den Fersen, wenn ich Richtung Küche gehe: „Mmh, was gibt’s denn Feines?“ – Sogar wenn er erst fünf Minuten vorher sein Frühstück beendet hatte.

Erst dachte ich mir, hey, geht’s noch? Wir werden jetzt sicher nicht beginnen, dass ich ihm ständig Essensreste hinwerfe.
Bonito ist super fit für sein Alter und das will ich auch so beibehalten; nicht dass er jetzt noch viel Masse zulegt und dann schneller Gelenkschmerzen kriegt.

„Ich scheiss auf die Norm!“

Dann bin ich plötzlich erschrocken: Obwohl ich an seinen Mahlzeiten nichts geändert habe und er nach wie vor gut gegessen hat, wurde er immer knöchriger.

Darum habe ich nun doch reagiert und gebe ihm neuerdings das Doppelte, vier statt zwei Mahlzeiten am Tag. Einfach so. Nach 14 Jahren.

Und jetzt?

Er hat wieder aufs Normalgewicht zugenommen, ist hier stagniert und macht neu halt einfach 3 x so viel Häufchen wie vorher. Und ist top fit!

Bauchgefühl vor Verstand

Warum ich Euch das hier erzähle?

Weil ich stolz auf meinen Hund bin und angeben will! Und weil ich denke, dass wir Menschen das Tier öfters auch mal als weises Vorbild sehen sollten:

Einfach mal mehr auf UNSERE EIGENEN Instinkte, Bedürfnisse und Gelüste hören. Und darauf vertrauen, dass der eigene Körper mit seinen Signalen genau weiss, was er tut. Weil er weiss, was er braucht. Und weil er sein Bestes für uns geben wird.

Ohne dass wir dabei ständig Angst zu haben brauchen oder kontrollieren müssen, wie wir gesund, fit und schlank bleiben.

Bonito weiss das. Er hat seinem Körper zugehört, als der ihm signalisiert hatte, dass er ab sofort mehr braucht.

Natürlich clever

So ist die Natur: einfach clever. Stellt Euch mal vor, ein Löwe bekommt ethische Gewissensbisse und entscheidet sich plötzlich, vegetarisch zu leben. Ginge ihm wohl nicht mehr lange gut.

Lasst uns leben. Wohlbefinden in der Freude finden. Und so Gesundheit und Vitalität erfahren.

Machen wir es wie die Tiere: Essen wir, um zu leben. Nicht umgekehrt.

Viel Freude. Geniesst es!

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