Vorsätze oder Erfüllung; Du musst Dich entscheiden.

Vorsätze lassen Versagen erwarten.

Konkret definierte Ziele beengen.

Trotzdem ist der Grundgedanke von Vorsätzen doch ein schöner, nicht? Kleine Unzufriedenheiten oder Wünsche im Fokus halten, um auszubessern und zu verändern.

Aber wie können wir diese positiver verpacken? Um dann besser verankert umzusetzen?

1. Fühlen bringt Dich weiter als Wollen

Ein Vorsatz entsteht beim Rückblick aufs Verhalten im letzten Jahr und ist schliesslich die trockene Schlussfolgerung aus den „Ich sollte …“ Sätzen.

Aber Sollen und Müssen sind nicht grad motivierende Ansprechpartner; sie funktionieren mit Disziplin und Ziellinien, sind aber nichts für die Dauer.

Sie berühren nicht. Erzeugen keine Gefühle. Keine E-MOTIONEN. Keine Bewegung. Keine Veränderung.

Darum ist meine Empfehlung: mach die Augen zu und fühle, was Du willst. Stell Dir vor, wie es Dir in dem Moment gehen wird, indem Du umgesetzt hast, was Du willst. Und dann pack dieses Bild mit ein fürs neue Jahr.

Und immer wenn die Frage kommt: soll ich, oder soll ich nicht? Muss ich so oder muss ich so? Dann nimm das Bild und Du wirst ganz von Dir aus tun, was Dich diesem Zukunftsgefühl näher kommen lässt.

2. Fragen stellen

Ausserdem scheint es manchmal, dass der Wunsch nach Antworten und Zielerreichung nur eine Illusion ist.
Bsp. : Ich will 5kg abnehmen. Und dann komme ich im laufe des Januars plötzlich doch wieder auf andere Wege. Selbst dann, wenn ich mein Ziel schon fast erreicht habe.

Aber warum?

Vielleicht, weil dann fertig wär? Weil ich den Plan, diesen Vorsatz zu erreichen, schon so lange in meinem Kopf habe, dass ich mich leer fühlen würde, wenn ich diesen Gedankenstrom auf einmal loslassen könnte? (Oder müsste?)

Kann es sein, dass Du bei Vorsätzen ganz unbewusst absichtlich „versagst“? Einfach um weiter machen zu können?

Was, wenn absolute Antworten und Ziele keine Lösungen sind? Wenn wir uns stattdessen auf Fragen und das Ausprobieren von Veränderungen konzentrieren?

Antworten engen ein und schliessen die Tür. Sie werden langweilig und stoppen den Prozess. Fragen stattdessen geben Luft, schaffen Raum, wecken Neugier und ermöglichen Neues.

3. Die „gesünder Leben“ Rat-Schläge über Bord werfen

Und dann noch zum grossen Vorsatz, den die meisten Menschen nach dem grossen Dezember-Fressen zuoberst auf ihre Liste setzen: einfach streichen.

Fettpölsterchen entstehen nicht, wenn Du ein Guetzli nimmst. Auch nicht, wenn es drei Fondues in der Woche oder ein paar Flaschen Wein mehr gab. Sie kommen erst, wenn über längere Zeit mehr Energie aufgenommen als verbraucht wird.

Die Leckereien des Dezembers haben viel Energie.

Aber die festliche Adventszeit hat bloss eine gewisse Dauer. Und ein Ende.

Wenn Du im Laufe des Januars Deinen normalen Alltag automatisch wieder aufnimmst, wird auch Dein Körper die gewohnten Bahnen schnell wiedererkennen. Sich regenerieren. Aussortieren. Reinigen. Und über Bord werfen, was er nicht mehr braucht.

Dein Körper ist Dein Regulations-Champion: er braucht keinen kalten Verstand, der ihm sagt, was er wie muss und darf. Er kann das alleine.

In dem Sinne: Happy New Year 2019 – mit viel Liebe, Freude, Verständnis und Gesundheit <3

„Ernährung ist wichtig – aber was ist richtig?“ Auf diese Frage gibt es leider nicht DIE EINE richtige Antwort. Aber es gibt DIE 6 Basics für eine körpergerechte Nahrungsaufnahme. Gerne sende ich sie Dir zusammen mit Erklärung und 3 Tipps zur einfachen Anpassung gratis zu! 🙂

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