Zeig Stil: Betone Deinen Drüsentyp

Manche haben’s gleichmässig verteilt, bei den andern sitzt es am Po, manchmal versteckt es sich bei Frau an der Brust oder es zeigt sich am hervorstehenden Bauch; Fett setzt sich nicht bei allen Menschen an den gleichen Körperstellen an. Aber jeder kennt es: bei einem selbst wächst das Pölsterchen, wenn es denn kommt, meist  immer wieder an demselben Ort.

Das ist kein Zufall.

Jedes Hormon- und Wachstumssystem wird von einer Drüse gesteuert. Dabei ist die körpereigene Hauptdrüse für die Fettverteilung und Körperform verantwortlich.

Ganz konkret gibt es bei Frauen 4 und bei Männern 3 verschiedene Drüsentypen. Und je nach Drüsentyp hat man eben unterschiedliche Füllformen.

Die 4 verschiedenen Körperbauten

 

Drüsentypen

Die Klassiker kennen die meisten: Apfel und Birne. Dann gibt es aber auch noch die Sanduhr, bei der die Proportionen oben und unten gleichmässiger verteilt sind, sowie, hm, sagen wir die Banane: nicht dass dieser Drüsentyp unbedingt immer krumm geht 😉 aber in der Regel ist dieser Typ immer sehr schlank, mit wenig Taille.

Egal wie schwer Du bist, an den Proportionen wirst Du nichts ändern können.

Verwechsle also Gewicht nicht mit Statur und Fettverteilung.

Lerne diese Tatsache zu akzeptieren – und zu lieben!

Denn ja, Moment gelten im 21. Jahrhundert zwar gerade das ultraschlanke Mädchen und der breite Mann als DAS Schönheitsideal. Aber das war nicht immer so:

Einst war es die extreme Fülle in der Renaissance, dann die flache Brust der Frau in den 20er Jahren, die Kurven der Golden Age Zeit Hollywoods, oder der Athletische Typ um die 80er Jahren. Und auch jetzt ist der aktuell angestrebte „Superkörper“ nur eine zeitlich bedingte Vorliebe, eine Modeerscheinung wie im Kleidergeschäft, die nichts über den idealen Körperbau zu tun hat.

(Link zum Kurz-Video „Weiblichen Körperideale im Lauf der Geschichte“ am Ende dieses Artikels.)

„Mode kommt und geht. Stil bleibt.“

Coco Chanel

Der persönliche Körperbau ist genetisch bedingt und gut so, wie er ist. Anstatt mit strenger Essensdisziplin oder schlimmerem zu versuchen, das zu ändern, gibt es den einen richtigen Weg: Und der besteht in der Akzeptanz des eigenen Körpers.

Lebt und liebt Eure Figuren

Trainiere und bewege Dich, wie es Dir Spass macht und sei stolz auf Deine Trümpfe; die fraulichen Rundungen, die üppige Oberweite, die definierten Arme, die breiten Schultern, das starke Kreuz, den runden Po oder die trainierten Beine. Die Liste ist unendlich lang, von den Dingen, welche die einen wünschen und die anderen hassen. Deshalb gib Deinem Körper was er braucht, lebe, wie Du willst und geniesse Deinen Körper, wie er ist – denn manch andere hätten gern das eine, was Du hast.

Kauf Du das, was ich nicht kann!

Eine Freundin und ich sind mittlerweile zu unseren liebsten Shopping-Begleiterinnen geworden. Dabei sind wir total gegensätzlich: sie hat eine wunderbare Oberweite – ich bin fast flach. Sie hat einen guten Po – von mir geht’s bauchwärts gerade berg-ab (einfach ohne Berg 😉). Jetzt, kennt Ihr Teletubbies? So in den Garderoben machen wir immer Witze, wie wir doch aufeinander und ineinander zu rennen könnten, so dass wir auseinanderprallen und bei beiden ab dann sofort alles schön verteilt wäre 😉

Aber Spass beiseite, nein echt: ich bewundere, wie ihr Dekoltée sitzt und muss mein ausgeschnittenes Hemd traurig zurück hängen. Dafür beneidet sie, dass mir die Jeans so gut sitzt, die ihr auch gefallen würde. Doch wir können uns beide über unsere eigenen Vorzüge und gleichzeitig über die Vorteile beim anderen freuen und gehen stets glücklich nach Hause.

«In my skin I win!» hat ein Model mit Pigmentstörungen mal gesagt. Leider finde ich ihr Namen nicht mehr.

Aber das ist, was ich Dir mitgeben möchte.

Akzeptiere wer Du bist. Und dann verändere mit Liebe und Freude, was Du ändern willst.

Vergiss den Stress, der Dir ein einstudiertes Ziel macht. Sondern lebe einfach die Veränderung, die Dir gefällt.

Zum Video „Weibliche Körperideale im Laufe der Zeit“

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