Dein Körper kommuniziert mit Dir

Dein Körper weiss, was Du brauchst. Aber wie erfährst es jetzt Du?
Das Prinzip ist einfach:

Was Du magst, tut Deinem Körper gut. Er freut sich darüber, deshalb das angenehme Gefühl. Wenn Dir etwas nicht schmeckt, ist das ein Signal, dass Dein Körper etwas von sich weghalten will.

Das einzige was wir zu tun haben, ist die Signale bewusst wahrzunehmen – und ihnen anschliessend zu gehorchen.

Ampel _ Körpersignale

Wenn die Strassen-Ampel auf rot schaltet, ist es für Dich doch auch natürlich, zu handeln, oder? Glaub mir: Dein Körper wünschte sich manchmal, er könnte seine Signale knallig einfärben, damit er mehr Aufmerksamkeit und Gehorsam bekäme.

Erst wenn wir mit unserem eigenen Körper zusammenarbeiten, können wir aufhören, stetig nach der perfekten Ernährung zu suchen und stattdessen einfach unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit geniessen.

Dein Stoffwechsel – Dein Chef.
(oder hast Du das Kommando schon übernommen?)

Tatsache ist: viele wissen gar nicht mehr, was ihnen schmeckt. Sie erkennen die Signale nicht mehr und agieren im Stress mit «ich muss».

Ohne zu wissen, was sie müssen.

Sie essen, was gesund sein soll. Was schlank macht. Was fit macht. Was schön und erfolgreich macht. Oder sie nehmen etwas einfach regelmässig zu sich, weil es halt zur Gesellschaft gehört. Ohne dabei zu merken, ob sie etwas wirklich mögen oder nicht. Und ob sie sich nach dem Konsumieren gut fühlen oder nicht.

Beispiel Kaffee: mochtest Du ihn von Anfang an? Nein? Warum trinkst Du ihn dann? Und noch viel wichtiger: Warum schmeckt er Dir mittlerweile?

Dein Bauch reagiert auf Deinen Körper

Wenn der Körper merkt, dass seine Signale keine Beachtung bekommen, dann sendet er sie zunehmend nicht mehr aus. Denn für Signale braucht es Energie. Und diese Energie kann sich Dein Körper demnach ja sparen. (Irgendwann sagst Du Deinem Chef ja auch nicht mehr, wie man die Arbeit effizienter erledigen könnte, wenn Du merkst, dass er eh nicht zuhört.)

Folgen: was Du geschmacklich mal nicht mochtest, magst Du mittlerweile; weil Dein Körper aufgegeben hat, Dich davon abzuhalten.

Körpersignale neu aktivieren

Wenn Du nicht mehr wirklich spürst, was Dir gut tut und was nicht – keine Panik: das lässt sich wieder beheben.

In 3 einfachen Schritten.

1. Beobachten

Im ersten Schritt wollen wir Bewusstsein schaffen. Dafür müssen wir erst einmal genau hinschauen: Was, wann, wieviel? Und dann fragst Du Dich: Warum?

Viele haben irgendeine strenge Gewohnheit, die sich fast schon definiert. «Meine Arbeitskollegen wissen, dass ich immer eine Coke Zero in der Hand halte.» «Ich trinke sehr viel Kaffee.» «Ohne 3 Redbull komme ich nicht in die Gänge.» «Ohne Schokolade wäre ich immer schlecht gelaunt.»

Verallgemeinerungen und gefühlte Tatsachen, bei denen wir aus objektiver Sicht wissen: das kann doch gar nicht stimmen!

(Natürlich, diese Tatsache geht über Ernährung hinaus. Aber wenn wir damit anfangen, bekommt dieser Beitrag wohl kaum zu einem Ende) 😉

2. Rituale für 2 Wochen durchbrechen

Wenn man merkt, wo einer der Knackpunkte liegt, heisst es Gegensteuern: verzichte 2 Wochen komplett auf ein Nahrungsmittel oder reduziere die Menge markant während 2 Wochen.

Bsp. Für 2 Wochen täglich statt 5 Kaffees nur 2 trinken. (das sind 21 Kaffees weniger pro Woche!!)

Achtung: nicht übertreiben! Du denkst jetzt vielleicht: «Wenn schon, denn schon – ich verzichte gerade komplett!»  Bei einigen Sachen kann das Sinn machen. Bei einigen Sachen, wie zum Beispiel bei Kaffee, nicht. Durch das fehlende Koffein kann es zu Entzugserscheinungen kommen. Dank Kopfschmerzen und Übelkeit würdest Du hier nach zwei Tagen schon aufgeben und sagen: Das ist ein Scheiss!

Tipp Nummer 2: überfordere Dich nicht. Gewohnheiten sind stärker verankert, als man glauben möchte. Nimm Dir zum Starten jeweils nur EIN Nahrungsmittel für die Umsetzung vor, auf das Du Dich konzentrierst.

3. Eigenanalyse

Beispiel Kaffee: nach diesen 2 Wochen fragst Du Dich: fühlte ich mich durch die reduzierte Menge müder? Habe ich grosses Verlangen, wieder mehr davon zu konsumieren?

Bei radikalem Verzicht über diese Zeit: wie schmeckt mir das Nahrungsmittel, wenn ich nach 14 Tage wieder davon nehme?

Signale statt Ohnmacht

Erst wenn wir aus einem Muster bewusst ausbrechen, erwacht der Körper aus seiner Ohnmacht und beginnt wieder Signale zu geben.

Mach den Selbst-Test und aktiviere Deine Signale und versuche sie zu verstehen und darauf zu reagieren.

Viel Spass 😊

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